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Koi
Als Koi bezeichnet man farbiger Zierkarpfen, die vornehmlich in Japan,
Israel und Südafrika gezüchtet werden. Die Farben der Teichfische sind
so vielfältig wie die Zuchtformen. Sie reichen von Weiß, Rot, Schwarz,
Gelb, Orange und Blau bis hin zu metallischen Zeichnungen in Silber und
Gold. Am häufigsten findet man die Koi mit bis zu drei Farben. Neben
den kostspieligen Stars der Gattung, die meist original japanische
Züchtungen mit prächtigen Farben sind, gibt es auch die weniger
luxuriösen Varianten für den Gartenteich. Die Koi Zucht bringt ständig neue Koiarten in den Verkauf.
Da die Koi Karpfen sehr widerstandsfähig sind und sich den Bedingungen des
Teichs anpassen können, eigenen sie sich auch für unerfahrene
Teichbesitzer. Je nach Größe des Gewässers und Anzahl der Tiere
verlangsamt oder beschleunigt sich das Wachstum der Fische. Bei idealen
Bedingungen kann ein Koi bis zu einem Meter lang und bis zu 60 Jahre
alt werden.
Unter normalen Bedingungen eines durchschnittlichen
Gartenteichs mit nicht allzu großer Fischdichte werden die Tiere etwa
40 Zentimeter lang und 10 Jahre alt. Generell gilt, dass auf einen Koi
etwa 1000 Liter Wasser kommen sollten, um eine zu hohe Fischdichte zu
vermeiden, die das Krankheitsrisiko erhöht. Ausgesprochen wichtig ist
eine Filteranlage, die 20 bis 30 Prozent des Teichvolumens beinhalten
sollte.
Bei den wertvollen Koi Zuchtfischen empfiehlt sich darüber hinaus
eine Heizungsanlage.
Koi Karpfen können bei Wassertemperaturen von 3 Grad bis 38 Grad überleben. Sie
sind also durchaus in der Lage, im Gartenteich zu überwintern. Sinken
die Temperaturen, ziehen sich die Fische auf den Teichboden zurück und
halten Winterruhe. Zu diesem Zweck sollte der Teich mindestens eine
Tiefe von zwei Metern haben.
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