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Fischtuberkulose



Auch wenn die Fischtuberkulose häufiger bei Aquarienfischen als bei Teichfischen auftritt, ist sie das Auftreten auch bei Gartenteichfischen möglich. Am häufigsten tritt diese Krankheit bei Welsartigen und Salmlern auf.Wie bei der Weißpünktchenkrankheit sind auch die Erreger der Fischtuberkulose häufig vorhanden, ohne dass die Krankheit ausbricht. Verantwortlich sind in der Regel begünstigende Umstände wie eine erhöhte Stressbelastung. Gerade Neuzugänge im Teich oder Aquarium lösen die Tuberkulose bei Fischen aus.

Die Symptome können sehr verschieden sein, was eine Diagnose schwierig macht. Häufig zeigen befallene Fische mangelnden Appetit und magern ab. Auch Apathie der Fische ist ein Anzeichen für die Fischtuberkulose. Die Flossen bilden sich zurück und es entstehen sich Entzündungen an der Fischhaut. Weitere Symptome sind Schuppendefekte, Wirbelsäulenverkrüppelungen und das Verblassen der Farben. Außerden kann die Glotzaugen Karankheit oder die Bauchwassersucht auftreten.

Die Fischtuberkulose ist derzeit mit Medikamenten nicht behandelbar, auch wenn es vereinzelt Erfolge durch den Einsatz von Antibiotika gab. Aus diesem Grund sollte der Ausbruch im Vorfeld vermieden werden. Dazu gehören optimale Haltungsbedingungen und eine generelle Quarantäne von Neuzugängen in den ersten vier Wochen.