Teicharten

Treffen Sie die beste Wahl: Die Teicharten

Teiche gibt es in verschiedensten Varianten. Sie können nicht nur in der Form oder der Größe wählen. Besondere Merkmale sorgen dafür, dass aus einem Teich eine bestimmte Variante wird. Es gibt folgende Varianten, zwischen denen Sie sich entscheiden können:

  • Miniteich
  • Koi Teich
  • Biologischer Teich
  • Schwimmteich
  • Terrassenteich
  • Spiegelteich
  • Pflanzenteich
  • Naturteich
  • Fischteich
  • Zierteich

Sie müssen diese Teicharten besser kennenlernen, um entscheiden zu können, welche Form am besten zu Ihnen passt. Sie müssen für die richtige Wahl auf die Ortsbestimmung achten, auf die Form und auf die Größe. Achten Sie auf Schatten, Fundamente und Wurzeldurchwuchs. Wir möchten Ihnen gerne einige Teichformen vorstellen, damit Sie sich ein besseres Bild machen können und sich für den idealen Teich entscheiden können.

Der Miniteich

Der Miniteich ist eine sehr einfache Variante und kann vor allem auf dem Balkon oder auf der Terrasse genutzt werden. Hierfür brauchen Sie gar nicht viel zu beachten und können auch auf Teichtechnik verzichten. Sie nutzen einfach ein wasserdichtes Gefäß nach Länge Ihrer Wahl und können dieses dann mit Pflanzen versehen und haben eine wunderbare Ansicht auf engstem Raum.

Der Schwimmteich

Der Schwimmteich sieht wie ein Teich aus und doch kann man darin schwimmen. Er wirkt natürlich und kann sogar mit Pflanzen versehen werden, ebenso mit einem Steg. Die Pflanzen werden den Teich reinigen, aber trotzdem kann auf die Filterung nicht verzichtet werden. Somit lässt es sich vermeiden, dass das Wasser trüb wird und zu viel Schlamm oder Abfall auf dem Boden liegen bleibt.

Oft wird auch eine Teichheizung nötig, damit die Temperatur konstant gehalten wird. So fühlt sich die Familie erst so richtig wohl, wenn es zum Schwimmen im eigenen Garten geht. Der Teich sollte auf jeden Fall eine Tiefe zwischen 140 und 160 haben, damit man perfekt darin schwimmen kann. Wenn Ihre Füße ständig den Boden berühren würden, wäre dies nicht sehr angenehm. Für Pflanzen sollten Sie auf jeden Fall eine Zone von 60-80 cm Tiefe anlegen.

Der Schwimmteich besteht aus zwei Teilen, die allerdings voneinander getrennt sind. Das wären der Schwimmteil und der Filterteil.

Der Fischteich

Der Fischteich ist meist auch mit Pflanzen dekoriert und ist eine absolute Augenweide. Bei den Fischen sollten Sie gut wählen. Es gibt Tiere, die unter der Oberfläche schwimmen und Fische, die weiter unten im Teich zu finden sind. Viele wühlen den Boden auf, reißen die Pflanzen aus oder fressen diese. Außerdem gibt es kleine und große Fische, die klares Wasser brauchen. Wichtig ist, dass der Teich auf jeden Fall einen Meter tief ist, bei großen Fischen wären 1,5 bis 2 Meter noch besser, denn man möchte, dass diese auch perfekt überwintern können.

Wenn nur Fische gehalten werden und Pflanzen fehlen, müssen Sie viel dafür tun, um das Wasser klar zu halten. Fische selbst produzieren natürlich auch Unrat und genau deshalb ist ein Filtersystem von Nöten. Das Filtersystem alleine reicht nicht aus, auch wenn es das Wasser reinigt. Fische brauchen auch unbedingt genügend Sauerstoff und wenn diesen keine Pflanzen spenden, brauchen Sie eine Luftpumpe im Teich. Im Winter müssen Sie außerdem darauf achten, dass der Fischteich nicht vollständig zufriert. Hier kann eine Teichheizung helfen, die wenigstens ein Loch im Teich offen lässt, damit die Tiere nicht eingehen und weiterhin genügend Sauerstoff bekommen.

Der Koi Teich

Koi Fische können nur in einem entsprechenden Teich gehalten werden, da die Tiere sehr anspruchsvoll sind. Auf der einen Seite sind sie sehr gesellig und sollten auf jeden Fall nur in einer Gruppe von mindestens 5 Kois gehalten werden. Sie durchwühlen gerne den Boden des Teichs, um sich auf die Suche nach Nahrung zu machen. Das bedeutet, ein perfektes Filtersystem ist im Koi Teich auf jeden Fall ein Muss. Auch deshalb, weil die Kois Pflanzen fressen. So macht es gar keinen Sinn, diese überhaupt erst zu pflanzen. Außer Sie würden treibende Pflanzkörbe für die Pflanzen einsetzen, die reinigende Wirkung auf das Wasser bleibt aber in dem Fall aus.

Die Kois können sehr alt werden, die meisten davon werden bis zu 20 Jahre alt. Außerdem können Sie bis zu 100 cm groß werden. Das heißt, es wird ein sehr großer Teich benötigt. Die Tiefe muss auf jeden Fall 150 bis 200 cm betragen. Dies ist auch im Winter sehr gut, weil die Tiere so weit von der Kälte wegkommen.

Kois lieben die die Sonne, brauchen aber auch den Schatten. Ein Koi Teich mit Steg hätte beides zu bieten, wenn Sie den Teich an einer perfekten Stelle anlegen.

Neben dem Filter gehören in einem Koi Teich auch eine leistungsstarke Pumpe. Außerdem ein UVC Strahler und die separate Sauerstoffzufuhr. Ein Skimmer ist bei solch großen Fischen enorm wichtig. Er hält die Oberfläche sauber, was auch Ihnen gefallen wird.

Da der Koi Teich sehr anspruchsvoll ist, wäre es nicht verkehrt, zu Beginn eine Drainage in der Tiefe des Teichs anzulegen. So kann der Abfall doch leichter entfernt werden.

Der Pflanzenteich

Der Pflanzenteich ist wie der Name sagt, ein Teich, in dem vorwiegend Pflanzen zu finden sind. Es könnten auch kleinere Fische darin leben, aber es geht vor allem um Sumpfpflanzen, um Uferpflanzen und auch um Sauerstoffpflanzen. Bei diesem Teich sollten Sie darauf achten, dass er nicht zu flach ist, weil sonst die Algenbildung recht groß ist. Bei diesem Teich ist ein einfacher Filter von Nöten, ebenso einer Sauerstoffpumpe und die Teichpumpe. Natürlich kann man im Pflanzenteich auch Fische halten, sollte diese aber gut aussuchen, nicht dass die ganzen Pflanzen aufgefressen oder herausgerissen werden.

Der Naturteich

Der Naturteich ist, wie der Name sagt, eher ein natürliches Produkt. Sie nehmen in dem Fall eine reiche Bepflanzung vor und lassen auch Tiere einziehen. Frösche und Salamander fühlen sich im Naturteich heimisch. Aber auch viele Insekten werden den Teich belagern. Sie müssen hier keine Folie einsetzen, brauchen aber einen guten Sauerstoffgehalt. Es ist wichtig, dafür zu sorgen, dass nicht zu viele Algen im Teich sind. Der Vorteil von diesem Teich ist der, dass er so wirkt, als ob man ihn in freier Natur zu sehen bekommt. Die Form von dem Naturteich ist sehr uneben, aber das ist so gewollt.

Sie sollten den Naturteich dort anlegen, wo es schön hell ist. So können die Pflanzen unter den besten Bedingungen wachsen. Ein Teil des Teiches kann durchaus im Schatten liegen. Er sollte auf jeden Fall 80 cm tief sein und es sollten viele Sauerstoffpflanzen vorhanden sein. Sie können diese entweder mit Pflanzsubstrat einpflanzen oder in Körbe geben. Der Naturteich ist sehr beliebt, weil er mit wenig Pflege auskommt und doch sehr gut aussieht. Er sieht in den meisten Gärten gut aus.

Der Zierteich

Der Zierteich fällt sofort ins Auge. Er kann groß oder klein sein und ist mir extrem vielen Pflanzen versehen. Bei dem Zierteich geht es um naturnahe Gestaltung, obwohl natürlich die Pflanzen auch beschnitten werden. In den Zierteich gehört eine Filteranlage, die ruhig eine geringe Leistung mit sich bringen kann, da in der Regel keine Fische im Zierteich sind. Es gibt auch viele Nutzer, die einfach nur ein Wasserspiel einsetzen, damit eine Umwälzung stattfindet und somit auf die Filteranlage verzichtet werden kann. Bei einem Zierteich ist es sehr wichtig, auch auf den richtigen Rand zu achten, damit das Wasser nicht von den ganzen Pflanzen aufgesaugt wird. Wer sich für den Zierteich entscheidet, wird viel Freude an seinem Anblick haben.